www.paritaet-bayern.de: Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V. https://unterfranken.paritaet-bayern.de/ Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V. Aktuelle Meldungen de www.paritaet-bayern.de: Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V. https://unterfranken.paritaet-bayern.de/fileadmin/verband/bund_2015/theme/img/icon_newsfeed.gif https://unterfranken.paritaet-bayern.de/ 16 16 Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V. Aktuelle Meldungen TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 16 May 2024 14:04:32 +0200 Dienst-Tag für Menschen https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28849&cHash=be70f85cd2eb7e5847dc9528a45563be

]]> Ohne uns wird es zappenduster.

Bei uns gehen sie zur Schule oder finden Arbeit und Beschäftigung. Für viele von ihnen sind wir ein zweites Zuhause. Doch immer mehr Eltern finden für ihre erwachsenen Kinder keine freien Wohnplätze oder andere Unterstützungsangebote mehr. Denn viele unserer Einrichtungen können wegen Personalmangel keine neuen Angebote mehr schaffen oder müssen diese gar schließen. Wir brauchen jetzt bessere Rahmenbedingungen für helfende Berufe!
Welche Verbesserungen wir fordern, erfahrt ihr auf www.dienst-tag.de (Link in Bio).

Wie würdet ihr es finden, wenn Ihr nach vielen Jahren in einer Wohngemeinschaft oder in der eigenen Wohnung auf einmal wieder bei Euren Eltern einziehen müsstet?

#zappenduster #Pflegenotstand #Behindertenhilfe
#DienstTagfürMenschen #LebenMitBehinderung

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Fachbereich Ältere Menschen Region Unterfranken Ältere Menschen Familie Gesundheit Pflege Wed, 21 Feb 2024 11:00:00 +0100
Das Klinikum Würzburg-Mitte auf dem Weg zum "Selbsthilfefreundlichen Krankenhaus" https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/02?tx_ttnews%5Bday%5D=20&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28848&cHash=d67348a8952c628cb879bda18444db93

]]> ]]> Im vergangenen Herbst startete das Klinikum Würzburg Mitte mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung in den Prozess zur Auszeichnung als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“.

Die Vorsitzende des Bezirksausschusses des Paritätischen in Unterfranken, Barbara Mergenthaler, betonte zu diesem Anlass die enge Verbundenheit des Wohlfahrtsverbandes mit der Selbsthilfebewegung. Zentrales Anliegen des Verbandes sei die Förderung der Interessen der Selbsthilfe aus allen Bereichen der sozialen Arbeit und die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Selbsthilfe. Die Vertretung der Interessen der Selbsthilfe gelte als ein wichtiges Merkmal der Verbandsidentität.

Die Anerkennung als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ ist ein wichtiger Schritt für das Klinikum Würzburg Mitte, um Patientinnen und Patienten bestmöglich zu unterstützen und ihre Genesung zu fördern. Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Selbsthilfegruppen wird ein wertvoller Beitrag dazu geleistet, dass Betroffene sich besser verstanden und unterstützt fühlen.

Die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätische Wohlfahrtsverbandes in Unterfranken ist bei diesem Prozess – zusammen mit dem Aktivbüro Würzburg – wieder als Kooperationspartner beteiligt.  Selbsthilfefreundlichkeit wird als Haltung verstanden und in den Mittelpunkt der Arbeit gestellt. Die Anerkennung und Berücksichtigung der unterschiedlichen Perspektiven und Bedürfnisse aller Partner trägt dazu bei, dass Kooperationen langfristig erfolgreich sind und positive Veränderungen für alle Beteiligten möglich werden. Dieses bewusste Gestalten von Kooperationen führt dazu, dass die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und dem Gesundheitswesen effektiver und nachhaltiger wird.

Die Kooperation zwischen dem KWM, dem Paritätischen Unterfranken und der Stadt Würzburg ist somit ein wichtiger Schritt hin zu noch mehr Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen. Die Unterzeichnung der Kooperation durch die verschiedenen Partner erfolgte im Januar und zeigt das Engagement und die Wertschätzung für die Selbsthilfe in Würzburg.

Wichtiger Bestandteil zur Anerkennung als Selbsthilfefreundliches Krankenhaus sind die sog. Qualitätszirkel. Die Qualitätszirkelarbeit fördert durch ihr klares, transparentes und strukturiertes Vorgehen die Qualität einer Kooperation zwischen Gesundheitseinrichtung und Selbsthilfe und stellt sie zugleich immer wieder auf den Prüfstand. Das Ziel ist, bisherige gute Ansätze zu verstetigen und die Kooperation auf der Grundlage der Qualitätskriterien zur Selbsthilfefreundlichkeit zu optimieren. So kann vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt und eine für alle Seiten gelingende Kooperation gestaltet werden.

Der erste Qualitätszirkel des Klinikums Würzburg Mitte weckte auf allen Seiten reges Interesse. Christine Mössinger, Selbsthilfebeauftragte des KWM, bedankte sich daher bei allen Beteiligten für ihr Engagement und freut sich im Namen der ganzen Klinik auf die weitere Zusammenarbeit, um gemeinsam die Selbsthilfefreundlichkeit im KWM zu stärken.

Weitere Informationen zum Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ finden Sie unter: www.selbsthilfefreundlichkeit.de.

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Region Unterfranken Gesundheit Selbsthilfe Tue, 20 Feb 2024 11:57:36 +0100
Beschäftigte vor Übergriffen schützen https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=12&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28640&cHash=dbc26727561cd0be2ce0b7bf44c64cbd

]]> Im Rahmen der Gesundheitsfürsorge und Sicherheitsbelehrung des Arbeitgebers machte es der Paritätische Bezirksverband Unterfranken gleich zu Jahresbeginn möglich, seine Mitarbeiter*innen zum Thema Deeskalation und Gewaltschutz am Arbeitsplatz zu schulen. Hierfür kam eigens Kriminalhauptkommissar Markus Bursch von der Kripo Würzburg und klärte über die verschiedenen Gefahrenstufen am Arbeitsplatz mit Kundenverkehr auf. Die Schulung soll Risikofaktoren aufzeigen, Gefahren minimieren und die Mitarbeiter*innen befähigen, Maßnahmen zur Sicherheit am Arbeitsplatz selbst vorzunehmen. Durch mehr Selbstbewusstsein im Umgang mit Gewalt und Übergriffen soll der Schutz der Beschäftigten sichergestellt werden.

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Region Unterfranken Der Paritätische Fri, 12 Jan 2024 11:42:13 +0100
Jubiläumsjahr 2024 https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2024/01?tx_ttnews%5Bday%5D=03&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28603&cHash=b0b66b86a447d7ad5b7cb4f76b073762

]]> Der Paritätische startet 2024 in ein Jubiläumsjahr. Der Paritätische Gesamtverband und der Landesverband Bayern begehen ihr 100-jähriges Jubiläum. Der Bezirksverband Unterfranken wird 60 Jahre alt. Und das Freiwillige Soziale Jahr feiert sein70-jähriges Bestehen. Diese vielen runden Geburtstage wollen wir natürlich im Laufe des Jahres gebührend feiern. Gleichzeitig möchten wir die Jubiläen aber auch nutzen, um den Paritätischen und seine Werte Vielfalt, Toleranz und Offenheit in der Öffentlichkeit stärker sichtbar zu machen.

Weitere Informationen zu unseren konkreteren Planungen folgen in Kürze.

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Region Unterfranken Der Paritätische Wed, 03 Jan 2024 11:04:37 +0100
Walk & Talk Treffen https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2023/11?tx_ttnews%5Bday%5D=17&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28441&cHash=164bc2572a12ff1e60b8893207d1acac

]]> ]]> Ab der zweiten Septemberhälfte dieses Jahres wurden an insgesamt 19 bayerischen Standorten „Walk & Talk“- Treffen veranstaltet. Menschen jeden Alters konnten sich bei einem gemeinsamen Spaziergang begegnen, um neue Kontakte zu knüpfen und interessante Gespräche zu führen, die über den reinen Smalltalk hinausgehen.

Je nach Region kamen zwischen 5 bis 40 Teilnehmende. Die ersten Male wurden von der jeweiligen Selbsthilfekontaktstelle vor Ort begleitet. In den meisten Regionen laufen die Gruppen nun selbstorganisiert weiter.

Die wöchentlichen Spaziergänge waren so gemütlich gestaltet, dass alle mithalten konnten. Zunächst tauschte man sich zu vorbereiteten Fragen aus, danach wurde aber ganz individuell weiter getalkt und Kontakte für gemeinsame Aktionen geknüpft. Im bayernweiten Durchschnitt waren die Teilnehmenden zwischen 30 und 70 Jahre alt.

Die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen in Unterfranken führte die Aktion in einer kleinen Runde in der Stadt Schweinfurt durch. Gemeinsam ging es zum Beispiel durch den Stadtwald, in den Wildpark an den Eichen oder durch kleinere Parks in der Innenstadt, in denen es noch das ein oder andere unbekannte Fleckchen zum Entspannen und Seele baumeln lassen entdeckt wurde.

Haben Sie auch Interesse einmal an den Walk & Talk-Treffen teilzunehmen?

Dann melden Sie sich gerne telefonisch oder per Mail.

Kontakt:

Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen in Unterfranken

Ansprechpartnerin: Julia Kratz

Tel. 0931|35401-16

E-Mail: julia.kratz@paritaet-bayern.de

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Region Unterfranken Selbsthilfe Der Paritätische Fri, 17 Nov 2023 12:04:28 +0100
Wahl des Bezirksausschusses 2023 https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2023/10?tx_ttnews%5Bday%5D=18&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28295&cHash=1d5d6ba2dc6252cf8fca648b6924b269

]]> ]]> Bei der Bezirksversammlung am 16. Oktober 2023 wurde der Bezirksausschuss des Paritätischen in Unterfranken neu gewählt. Neue Vorsitzende ist Barbara Mergenthaler, Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V., weitere Mitglieder sind: Monika Bach, Angelika Eiler, Ramona Götzenberger, Michael Holzwarth, Jeremias Schuler und Brigitte Voith. Wir gratulieren ganz herzlich.

Kathrin Speck verabschiedete den ausscheidenden Vorsitzenden Wolfgang Vogt und bedankte sich für sein großes, langjähriges Engagement.

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Region Unterfranken Wed, 18 Oct 2023 10:44:59 +0200
"Die dramatische Situation ist in der Gesellschaft nicht angekommen" https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2023/10?tx_ttnews%5Bday%5D=09&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28260&cHash=038b097ceda6cec5c60674d53ce1964c

]]> ]]> Die Herausforderungen für die Wohlfahrtsverbände sind derzeit groß. Fachkräftemangel, ungenügende Finanzierung, bürokratische Hürden, Inflation, Ukrainekrieg, der Anstieg der Flüchtlingszahlen oder Corona-Folgen erschweren jedwede soziale Arbeit. Umso notwendiger sei mehr Unterstützung seitens der Gesetzgeber in München wie in Berlin, macht die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege (ARGE Wohlfahrt), Kathrin Speck (Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes) deutlich.

Mit den weiteren ARGE-Vertretern Martin Ulses (Geschäftsführer AWO Unterfranken), Sonja Schwab (Abteilungsleiterin Soziale Dienste beim Diözesancaritasverband), Harald Erhard (Bezirksgeschäftsführer Rotes Kreuz) sowie Dieter Körber (Geschäftsführer Mainfränkische Werkstätten) lud Speck unterfränkische Landtagsabgeordnete vor der Wahl zum sozialpolitischen Austausch in die Räume des AWO Bezirksverbandes Unterfranken in der Kantstraße ein . Gekommen waren: Winfried Bausback und Barbara Becker (CSU), Patrick Friedl und Kerstin Celina (beide Bündnis 90/Die Grünen), Volkmar Halbleib (SPD) und Helmut Kaltenhauser (FDP). Gerhard Eck und Manfred Ländner (beide CSU) hatten als Vertretung Martina Gießübel und Andrea Behr (beide CSU) geschickt.

Auch wenn sich die Gäste zur Wichtigkeit der Freien Wohlfahrtspflege bekannten, erleben deren Träger eine andere Realität. Bei der Migrationsberatung, in der Pflege oder der Behindertenhilfe – überall drohen schmerzhafte finanzielle Kürzungen. Zudem werde ein viel zu hoher Anteil an Eigenmitteln vorausgesetzt und der Umgang mit den Trägern sei von einem strukturell bedingten Misstrauen geprägt. „Unsere Einrichtungen berichten von mangelnder Wertschätzung bei manchen Prüfungen der Heimaufsicht. Das belastet die Mitarbeitenden zum Teil sehr“, so Ulses.

Wenig wertschätzend sei es auch, wenn der Bund bei steigenden Flüchtlingszahlen und zunehmender Arbeitsmigration Gelder für die Migrationsberatung kürze. Oder gar 2022 ein neues Angebot ins Leben ruft, nur um ein Jahr später die Förderung halbieren zu wollen. Oder das Land Bayern Fördermodelle für Springerpools in der Altenpflege ausschreibt, die Zeitschiene aber so eng setzt, dass eine ernsthafte Bewerbung unmöglich ist.

„Die derzeit im Bund vorgeschlagenen Kürzungen im Sozialbereich sind äußerst unglücklich“, so Friedl. „Ich baue ohnehin darauf, dass diese über den Bundestag ohnehin verhindert werden – auch weil sie zur Konsolidierung des Haushaltes wenig bringen, aber anderweitig viel kaputt machen. Richtig ist aber auch, dass die Länder mehr Verantwortung übernehmen müssen“, betonte Halbleib.

Dass immer weniger Menschen in der Alten- wie der Kinderpflege arbeiten wollten, liege an dem Grundmisstrauen, dem sie ausgesetzt seien, - und den Arbeitsbedingungen. Wegen des Personalmangels steige die gesundheitliche Belastung … ein Teufelskreis, der sich nur durchbrechen ließe, wären Einstellungen „über den Stellenschlüssel hinaus möglich und refinanziert“, so Körber.

Insgesamt, bemängelten alle, sei der Ernst der Lage nicht in der Gesellschaft angekommen. „Was macht der Einzelne, wenn er Pflege braucht und keiner kommt?“, so Schwab. Daher sei es ein fatales Signal Freiwilligendienste kürzen zu wollen. Stattdessen müsse man überlegen wie man (jungen) Menschen über gesellschaftliche Dienste soziale Arbeit und Pflege näherbringen könne. Und über präventive Angebote den Bedarf senken, finanziert über Kranken- und Pflegekassen. Im Freistaat gehe man das Problem an, so Bausback: „Immerhin haben wir die Zahl der Studienplätze im Bereich Soziale Arbeit um 200 erhöht.“

Auch künftig will man im Gespräch bleiben, um beispielsweise das Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) deutlich nachzubessern, Kontrollen anders zu gestalten und gemeinsam wirksame Strategien gegen den Fachkräftemangel zu entwickeln. Dabei betonten die Politiker*innen jeder Couleur, wie wichtig ihnen dabei der konstruktive Austausch mit der Wohlfahrtspflege sei.

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Fachbereich Ältere Menschen Fachbereich Migration Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Region Unterfranken Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Migration und Flucht Pflege Der Paritätische Mon, 09 Oct 2023 13:46:22 +0200
50-jähriges Jubiläum des Paritätischen Pflegedienstes Güntersleben https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2023/08?tx_ttnews%5Bday%5D=16&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28009&cHash=ecbcb20c6792d65909ea512f16e344d6

]]> v.l. Alois Fischer, Kathrin Speck, Klara Schömig, Volkmar Halbleib, Ernst Joßberger]]> Mit zahlreichen Ehrengästen feierte der Paritätische Pflegedienst in Güntersleben am 8. Juli 2023 sein 50-jähriges Jubiläum im Haus der Kolpingsfamilie Güntersleben.

Der Paritätische Pflegedienst wurde 1973 als erste Sozialstation Unterfrankens in Unterpleichfeld gegründet.
Initiiert vom damaligen Unterpleichfelder Bürgermeister Lorenz Göbel und Betty Geiling, ehemalige Geschäftsführerin des Paritätischen in Unterfranken, bezog die Sozialstation ihr erstes Domizil im ehemaligen Schwesternhaus in Unterpleichfeld. 2008 zog die Verwaltung des Pflegedienstes ins Haus der Generationen in Güntersleben. Heute unterstützen 33 Mitarbeiter*innen rund 160 Menschen im häuslichen Umfeld pflegerisch, medizinisch, hauswirtschaftlich und in der Versorgung mit Essen auf Rädern. Man hat jeweils in Unterpleichfeld und Lengfeld eine Außenstelle.

Bemerkenswert ist, dass die langjährige stellvertretende Pflegedienstleitung Cäcilie Nunn-Russ und die Krankenschwester Gerda Kresse noch im Ruhestand für den Paritätischen arbeiten. Das spricht für das gute Arbeitsklima.

Nach einem Sektempfang begrüßte Kathrin Speck, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Unterfranken, die Gäste und führte durch das Festprogramm.

Weitere Grußworte sprachen die Bürgermeisterin von Güntersleben Klara Schömig, Landrat Thomas Eberth, Hendrik Lütke von der Stadt Würzburg, die Vorständin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Bayern Margit Berndl, sowie der Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib. Grob zusammengefasst standen in den Reden die Geschichte der häuslichen Pflege in Güntersleben und Umgebung, Lob und Dank für die Pflegekräfte aber auch Klage über den Pflegenotstand im Mittelpunkt.

Umrahmt wurden die Grußworte von der Veeh-Harfen-Gruppe „Saitenspiel“, einer Saxophongruppe des Musikvereins Güntersleben und einem Quiz mit Fragen zum Paritätischen Pflegedienst.
Zu guter Letzt veranschaulichten einige Mitarbeiter des Pflegedienstes in einem Sketch amüsant und anschaulich ihren Pflegealltag.

Pflegedienstleiter Gunnar Stövesand zeigte sich nach der Veranstaltung erfreut über die große Anzahl der Gäste und die Wertschätzung der Redner für den Pflegedienst und seine Mitarbeiter*innen.

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Fachbereich Ältere Menschen Region Unterfranken Ältere Menschen Der Paritätische Wed, 16 Aug 2023 14:50:20 +0200
Parität trifft Politik https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2023/07?tx_ttnews%5Bday%5D=20&tx_ttnews%5Btt_news%5D=27910&cHash=62b8f00cdbd7a2beb8d83e7553aa1e49

]]> ]]> Unter dem Motto „Parität trifft Politik“ lud der Paritätische in Unterfranken Bezirkstagsabgeordnete und Bezirkstagskandidat*innen zu einem sozialpolitischen Austausch mit seinen Mitgliedsorganisationen ein. Eva-Maria Linsenbreder, Dr. Hülya Düber, Christina Feiler, Doris Dörnhöfer und Alois Fischer stellten sich der Diskussion mit den Vertreter*innen sozialer Dienste und Einrichtungen und den vielen Selbsthilfegruppen unter dem Dach des Paritätischen.

Grundlage der Veranstaltung war die kürzlich verabschiedete Resolution des Paritätischen „Soziale Versorgung in der Krise: Ambitioniert und schnell handeln!“ Die demografische Entwicklung führt gerade im Bereich der Sozial- und Gesundheitsberufe schon jetzt zu einem dramatischen Fach- und Arbeitskräftemangel, der sich in der Zukunft noch verschärfen wird. Aus diesem Grund sieht der Paritätische die soziale und gesundheitliche Daseinsvorsorge in Gefahr, wenn nicht schnell etwas getan wird.  An den drei Thementischen „Gute Rahmenbedingungen zur Mitarbeiter*innenbindung und –gewinnung schaffen“, „Auskömmliche und vereinfachte Finanzierung sozialer Einrichtungen“ und „Neue Versorgungskonzepte und soziale Innovation fördern“ wurde daher intensiv über mögliche Lösungsansätze diskutiert. An einem vierten Thementisch ging es außerdem um die Wünsche von Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf an den Bezirk.

Einig waren sich die Teilnehmenden, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Es müssen viele Ansätze verfolgt werden, um die personelle Situation in sozialen und Gesundheitseinrichtungen zu stabilisieren und damit die soziale Infrastruktur auch in der Zukunft noch sicherstellen zu können. Neben der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der gesellschaftlichen Wertschätzung für soziale Berufe war eine häufig genannte Forderung der Abbau bürokratischer Hindernisse. Damit würden einerseits Mitarbeiter*innen in sozialen Berufen mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit gewinnen und andererseits könnte Menschen mit Behinderung oder Pflegebedarf der Zugang zu Unterstützungsleistungen erleichtert werden.

Gefördert wurde die Veranstaltung von der Lotterie GlücksSpirale im Rahmen des Projekts „Den Wert der sozialen Arbeit sichtbar machen und die soziale Infrastruktur sichern“.

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Region Unterfranken Gesundheit Inklusion Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Menschen mit Behinderungen Menschen mit psychischen Erkrankungen Pflege Selbsthilfe Soziale Teilhabe und Armut Soziale Sicherung Thu, 20 Jul 2023 14:51:50 +0200
Gesundheitstag 2023 https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2023/06?tx_ttnews%5Bday%5D=27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=27800&cHash=a0b54d1c464a7d1f2ea81a7020734843

]]> Wildkräuter Wanderung (Foto: Parität)]]> Der Paritätische Bayern in Unterfranken veranstaltet jährlich einen Gesundheitstag für seine Mitarbeiter*innen.

Regelmäßig an gemeinsamen Aktivitäten außerhalb der Büroräume teilnehmen zu können und Informationen über gesundheitsrelevante Themen zu erhalten, stellt für die Mitarbeiter*innen eine große Bereicherung dar.

Begonnen hat der diesjährige Gesundheitstag zunächst mit einem Yoga Kurs, anschließend gab es bei einem gemeinsamen Mittagessen Zeit für einen Austausch untereinander. Der Hauptprogrammpunkt war ein geführter Spaziergang zum Thema Wildkräuter und Natur mit allen Sinnen erleben – welcher sehr interessant und informativ war.

Mit den vielen nützlichen Informationen zu unseren einheimischen Wildkräutern im Gepäck, konnten alle mit neuer Kraft gestärkt in den Alltag zurückkehren.  

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Region Unterfranken Gesundheit Tue, 27 Jun 2023 07:37:16 +0200
Männerkurs in Kitzingen https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2023/01?tx_ttnews%5Bday%5D=16&tx_ttnews%5Btt_news%5D=26995&cHash=b15a267bfe037b9fd79a9f47c603829f

]]> Die Paritätische Migrationsberatung in Kitzingen ließ in Kooperation mit der ELEGANZ Bildungsplattform e.V. im November und Dezember 2022 erstmalig einen Männerkurs zwei Mal wöchentlich im Paul-Eber Haus in Kitzingen stattfinden.

Bei diesem neuen Angebot ging es vor allem um einen Austausch zwischen den Teilnehmenden über das Ankommen in Deutschland, über erlebte Rassismus Erfahrungen und Diskriminierungen und um den Dialog über unterschiedliche Kulturen und Lebenshintergründe. Schwerpunkt war hier u.a. die Rolle des Mannes im Allgemeinen und speziell in Deutschland. Gemeinsamkeiten und Unterschiede wurden mit verschiedenen Methoden herausgearbeitet und die Vereinbarkeit mit dem jetzigen Leben in Deutschland diskutiert. Außerdem wurden die schulischen und beruflichen Möglichkeiten in Deutschland vermittelt und auch, welche Behörden und Ämter wichtig sind und wo es Hilfe und Unterstützung vor Ort gibt. Die Teilnehmenden konnten durch den regen Austausch einen hohen Zugewinn an Deutschkenntnissen erlangen.

Abgerundet wurden die verschiedenen Module durch zwei Exkursionen nach Nürnberg und Würzburg. Beim Besuch des Museums "Memorium Nürnberger Prozesse" ging es vor allem um die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Der Besuch in Würzburg orientierte sich vor allem an den unterschiedlichen interkulturellen Stationen der Stadt.

Wir bedanken uns bei dem Kursleiter und allen Teilnehmenden, sowie unseren weiteren Kooperationspartner*innen!

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Fachbereich Migration Region Unterfranken Familie Migration und Flucht Mon, 16 Jan 2023 12:12:42 +0100
Workshops im BSI Kitzingen https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2022/12?tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=26935&cHash=f8881db7378a9da37fc71c6123b9ac59

]]> Am 30.11.2022 und 01.12.2022 fanden in einem Sprachkurs des Bildungs- und Schulungsinstituts in Kitzingen seitens der Migrationsberatung Workshops zur besseren Orientierung in Deutschland statt. Am 30.11.2022 war der Fokus auf die berufliche Orientierung und die Weiterbildungsmöglichkeiten in Deutschland gelegt. Zudem wurden wichtige Inhalte zum Erstellen einer Bewerbung, sowie dem Bewerbungsverfahren weitergegeben. Inhalt des zweiten Teils des Workshops waren Bankgeschäfte, Versicherungen und Verträge. Es wurden die Grundlagen, wie Kündigungsrecht und -fristen, sowie Widerrufsrecht vermittelt. Durch praktische Beispiele wurde den Teilnehmer*innen das Ausfüllen einer Überweisung und das Erteilen eines SEPA Lastschriftmandates beigebracht. Ebenfalls wurden die „fünf Säulen der Sozialversicherung“, sowie die Bedeutung einer Haftpflichtversicherung angesprochen.

Mit dem Workshop konnten insgesamt 22 Migrant*innen erreicht werden. Für nächstes Jahr ist angedacht, die Workshops auch in anderen Kursen, sowie in anderen Städten und Landkreisen stattfinden zu lassen.

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Fachbereich Migration Region Unterfranken Migration und Flucht Wed, 21 Dec 2022 11:56:49 +0100
Wiederauszeichnungsfeier der Universitätsklinik Würzburg als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2022/12?tx_ttnews%5Bday%5D=13&tx_ttnews%5Btt_news%5D=26903&cHash=cd9452d6d82bbb1840a7b5507a0c7d24

]]> von links: Marcus Huppertz (Pflegedirektor) und Andreas Selig (Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Unterfranken) Bild UKW/Angie Wolf]]> In Zeiten von Wettbewerbs- und Kostendruck sehen sich Krankenhäuser mit großen Herausforderungen konfrontiert. Die Orientierung am Patienten spielt daher eine immer größere werdende Rolle im Gesundheitswesen. Immer mehr Krankenhäuser erkennen, dass die Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe unverzichtbar ist. Sie ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal der modernen Medizin und wird auch gesetzlich gefordert. Die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und -organisationen können nicht nur das Behandlungsgeschehen positiv beeinflussen und unterstützen, therapeutische Interventionen zu verbessern, sondern tragen zudem auch zu einem besseren Behandlungs- und Therapieverständnis der Patient*innen sowie zu deren psychosozialen Stabilisierung bei. Auch beim Versorgungs- und Entlassungsmanagement spielen sie eine wichtige Rolle.

Das Uniklinikum Würzburg darf sich bereits seit 2019 über die Auszeichnung als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ freuen. Als Selbsthilfefreundliches Krankenhaus werden Krankenhäuser bezeichnet, die bestimmte Qualitätskriterien zur Einbeziehung von Selbsthilfegruppen erfüllen. Insgesamt acht Qualitätskriterien hat das „Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ hierfür definiert. Kriterien sind beispielsweise, dass Selbsthilfegruppen sich in den Räumen des Krankenhauses präsentieren können und das Krankenhaus eine*n Selbsthilfebeauftragte*n benannt hat.

Da die Auszeichnung drei Jahre lang gültig ist, stand für das Uniklinikum Würzburg in diesem Jahr die Rezertifizierung an. Dazu reichte das UKW beim Netzwerk einen Qualitätsbericht mit allen Details zur Umsetzung und Verbesserung der erforderlichen Qualitätskriterien ein. Nach der erfolgreichen Überprüfung wurde daraufhin die Auszeichnung für weitere drei Jahre erteilt. Aus diesem freudigen Anlass lud das UKW am 5. Dezember, dem Internationalen Tag des Ehrenamts, daher alle Prozessbeteiligten zu einem Festakt ins Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg ein, um das gemeinsame Engagement zu würdigen und zu feiern.

Die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes unterstützt als Kooperationspartner im Auszeichnungsprozess nicht nur das Universitätsklinikum Würzburg, sondern auch weitere Kliniken in der Region, welche ebenfalls bereits ausgezeichnet sind oder Interesse der Auszeichnung zum „Selbsthilfefreundlichen Krankenhaus“ oder zur „Selbsthilfefreundlichen Rehaklinik“ haben.

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Region Unterfranken Gesundheit Selbsthilfe Bürgerschaftliches Engagement Tue, 13 Dec 2022 15:13:03 +0100
JMD-Aktionstag in Schweinfurt am 04.10.2022 https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2022/10?tx_ttnews%5Bday%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=26529&cHash=7ba47164f74a9ba245245bf879a49c7a

]]> Foto: Holger Schmitt]]> Die beiden Mitarbeiterinnen des Projektes Respekt Coaches, Johanna Drescher und Verena Meisel, organisierten gemeinsam mit der JMD-Beratungskraft Helena Dück den diesjährigen JMD-Aktionstag.

Die Schüler*innen der Frieden-Mittelschule konnten an verschiedenen Stationen in Kontakt mit ausgewählten Themenpunkten des Projektes Respekt Coaches kommen: Klassenstärkung, Demokratieverständnis, Diskriminierung, Vorurteile und Politik. So arbeiteten die Jugendlichen zusammen, um einen Ball mithilfe eines Tuches so lange wie möglich in der Luft zu halten, sie versuchten einzelnen Aussagen Bildern von Menschen zuzuordnen und lernten etwas über Vorurteile. An einer anderen Station ordneten die Jugendlichen Begriffe wie „Religionsfreiheit“, „Menschenrechte“ oder „Geschlechtervielfalt“ verschiedenen Darstellungen einer demokratischen Wertegesellschaft zu.

Besonderen Anklang fand eine Station, in der die Jugendlichen mit MdB Markus Hümpfer (SPD) und der zweiten Bürgermeisterin Sorya Lippert (CSU) ins Gespräch kommen und Fragen stellen konnten. Es wurden dabei nicht nur persönliche Fragen, wie das Gehalt oder die Freizeitgestaltung eines Bundestagsabgeordneten gestellt, sondern auch Gesellschaftspolitisches, wie der Ukraine-Krieg, Sozialleistungen oder der Wohnungsmarkt besprochen.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der bundesweiten Aktionstage des Jugendmigrationsdienstes statt. Im Fokus der Gespräche zwischen den Mitarbeitenden und den Vertreter*innen der Politik standen sowohl die große gesellschaftliche Bedeutung des Projektes Respekt Coaches und deren Erfolge bei den Schüler*innen, als auch deren zukünftige Finanzierung.

Das Projekt Respekt Coaches ist ein bundesweites Extremismuspräventionsprojekt, das Workshops im Bereich der Demokratieförderung und Persönlichkeitsstärkung an Schulen durchführt. Ziel ist es, die Schüler*innen für demokratie- oder menschenfeindlichen Ansichten zu sensibilisieren und sie so vor einer Radikalisierung zu schützen. Das Projekt ist Teil des Jugendmigrationsdienstes, welcher in Schweinfurt auch eine beratende Tätigkeit wahrnimmt. Jugendliche mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren werden im schulischen und beruflichen Kontext unterstützt, um Ihnen Perspektiven aufzuzeigen und ihre soziale Teilhabe zu fördern.

Bild v.l.: Schulleitung Martina Rottmann, JMD-Beraterin Helena Dück, Respekt Coaches Johanna Drescher und Verena Meisel, MdB Markus Hümpfer, Schulreferent Jürgen Montag

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Fachbereich Kinder / Jugend / Familie Fachbereich Migration Region Unterfranken Bildung Kinder und Jugend Migration und Flucht Zivilgesellschaft und Demokratie Fri, 14 Oct 2022 08:30:24 +0200
Aktionstag MBE und JMD https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2022/09?tx_ttnews%5Bday%5D=28&tx_ttnews%5Btt_news%5D=26458&cHash=3a94234b5a252ded287c1b4042b68145

]]> Mainpost Artikel vom 19.09.2022]]> Die Migrationsberatung für Erwachsene und der Jugendmigrationsdienst des Paritätischen in Unterfranken luden am 14.09.2022 zum Aktionstag in die Gemeinschaftunterkunft Innopark in Kitzingen ein.

Neben den Mitgliedern des Landtages Volkmar Halbleib (SPD) und Kerstin Celina (Bündnis 90/Die Grünen), der Bürgermeisterin von Kitzingen Astrid Glos und dem Sprecher der Regierung von Unterfranken Lothar Mentzel, versammelten sich auch die Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Kathrin Speck und Mitarbeitende aus der Migrationsberatung, sowie betroffene Geflüchtete.

Im Vordergrund stand die geplante drastische Mittelkürzung in der Migrationsberatung für Erwachsene Zuwanderer im kommenden Jahr. Der Zuzug ausländischer Personen sei durch afghanische Ortskräfte, durch Familiennachzüge aus Syrien, Irak und Iran, sowie durch Geflüchtete verschiedener afrikanischer Staaten und EU-Bürger*innen immer sehr hoch und wurde in diesem Jahr durch die aktuelle Situation in der Ukraine besonders verstärkt. Die Mittelkürzung sei aus diesen Gründen nicht nachvollziehbar und träfe Mitarbeitende und Betroffene außergewöhnlich hart.

Es war eine gelungene Veranstaltung, in der u.a. auf die genannte Problematik aufmerksam gemacht werden konnte und die Teilnehmenden die Möglichkeit zum Gespräch nutzten konnten.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die Hilfe und Unterstützung!

*** Zeitungsartikel der Mainpost Kitzingen anbei. ***

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Einrichtungen und Dienste Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse Region Unterfranken Kinder und Jugend Migration und Flucht Wed, 28 Sep 2022 10:04:45 +0200
Selbsthilfe-Aktionstag "Wir hilft" in Schweinfurt am 3. September 2022 https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2022/09?tx_ttnews%5Bday%5D=09&tx_ttnews%5Btt_news%5D=26370&cHash=575569d5b62ffa056f8714a3805ce3f5

]]> ]]> Vom 3. bis 11. September 2022 fand auf Initiative des Paritätischen Gesamtverbandes gemeinsam mit seinen Landesverbänden zum zweiten Mal die Aktionswoche Selbsthilfe statt. Unter dem Motto „Wir hilft“ liefen  bundesweit Veranstaltungen rund um das Thema Selbsthilfe. Auch die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen in Unterfranken wirkte bei der Aktionswoche in Schweinfurt mit.

Am 3. September fand der Aktionstag „Selbsthilfe in der Region Schweinfurt – mehr als ein Stuhlkreis“ statt. Im Innenhof hinter dem Schrotturm präsentierten sich die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen, verschiedene Selbsthilfegruppen und weitere Kooperationspartner der Selbsthilfe an Infoständen.

Zum Auftakt des Aktionstages betonte Kathrin Speck, Geschäftsführerin des Paritätischen in Unterfranken, wie eng dieser seit vielen Jahren mit der Selbsthilfebewegung verbunden ist. Sie wies aber auch darauf hin wie sehr die Corona-Pandemie in den vergangenen zwei Jahren die Selbsthilfe sowie ihre Aktiven aber auch die Menschen, die die Angebote der Selbsthilfe in Anspruch nehmen, vor eine große Herausforderung stellte, der seitens der Selbsthilfeengagierten mit Kreativität und Innovationsgeist begegnet wurde. In ihren anschließenden Grußworten richteten die dritte Bürgermeisterin der Stadt Schweinfurt Ayfer Rethschulte und die stellvertretende Landrätin Bettina Bärmann daher einen direkten Dank an alle Anwesenden Beteiligten und nutzten zudem die Gelegenheit sich über die Arbeit der Selbsthilfegruppe Chorea Huntington zu informieren bzw. sich mit der Interessengemeinschaft Niere e.V., Vertretern des Behindertenbeirats und dem Pflegestützpunkt über aktuelle Anliegen auszutauschen.

Anschließend fanden im Veranstaltungsraum des Schrotturmes – der regelmäßig auch von verschiedensten Selbsthilfegruppen für Gruppentreffen genutzt wird - einige interessante Vorträge statt. Den Anfang machte Frau Licha-Hofmann vom Pflegestützpunkt Schweinfurt. Sie stellte das umfassende Beratungs- und Unterstützungsangebot für pflegebedürftige Personen bzw. deren soziales Umfeld wie Angehörige, Bezugspersonen oder Betreuer*innen vor. Anschließend präsentierte sich der Paritätische mit seiner Selbsthilfekontaktstelle und dem Beratungsangebot für schwerhörige Menschen. Nach einer erfrischenden und anekdotenreichen Führung am und hinauf in den historischen Schrotturm, konnten die Anwesenden dem aufschlussreichen Expertenvortrag „Schmerz lass nach – Was tun bei chronischen Schmerzen?“ von Frau Dr. Jutta Albrecht aus der Klinik für Spezielle Schmerztherapie des Leopoldina Krankenhauses folgen. Den Abschluss des Aktionstages bildete die Vorstellung der im Aufbau befindlichen neuen Selbsthilfegruppe „Toxische Beziehungen überwinden“. In einer sehr persönlichen Schilderung erhielten die Zuhörenden einen eindrücklichen Einblick in den Lebensweg der selbstbetroffenen Gruppeninitiatorin.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Unterstützung und freuen uns auf gute Zusammenarbeit für eine starke Selbsthilfelandschaft in der Region Schweinfurt.

Alle Infos rund um die Aktionswoche „Wir hilft“ 2022 finden Sie unter: www.wir-hilft.de

Bei Fragen zum Thema Selbsthilfe in der Region Schweinfurt, ist der Paritätische in Unterfranken mit seiner Selbsthilfekontaktstelle Anlaufstelle für alle Bürger*innen in der Region. Die Mitarbeitenden der Kontaktstelle informieren, beraten, vermitteln und unterstützen in allen Anliegen rund um das Thema Selbsthilfe.

Kontakt
Paritätischer Wohlfahrtsverband - Bezirksverband Unterfranken

Selbsthilfekontaktstelle
Julia Kratz
Tel.: 0931 35401-16

E-Mail: julia.kratz@paritaet-bayern.de
www.unterfranken.paritaet-bayern.de

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Region Unterfranken Gesundheit Selbsthilfe Fri, 09 Sep 2022 11:11:34 +0200
Schweinfurter Respekt Coaches im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Anja Weisgerber https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2022/07?tx_ttnews%5Bday%5D=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=26219&cHash=01b948da06ef55b7f12700ca2a38623e

]]> Foto: Martin Schlör]]> Am 25. Juli 2022 trafen sich die Schweinfurter Mitarbeitenden im Bundesprojekt Respekt Coaches  gemeinsam mit der Geschäftsführung Kathrin Speck zu einem Gespräch mit der dortigen Bundestagsabgeordneten Dr. Anja Weisgerber.

Die beiden Respekt Coaches, Johanna Drescher und Verena Meisel, erzählten vor allem von ihrem Arbeitsalltag, in dem sie Workshops in Mittelschulen in und um Schweinfurt organisieren und durchführen. Die Workshops haben zum Ziel, das Demokratieverständnis von Jugendlichen zu fördern und sie in ihrer Persönlichkeit zu stärken, um sie so vor Radikalisierung zu schützen. Derzeit sind sie an der Frieden-Mittelschule und der Balthasar-Neumann-Schule in Werneck tätig. Ab Herbst werden sie auch an der Albert-Schweitzer-Schule Workshops zur Radikalisierungsprävention durchführen.

Als Beispiele aus der Praxis wurden unter anderem ein Rapworkshop genannt, in dem ein eigener Song und ein Musikvideo mit den Jugendlichen erarbeitet wurden. Weitere Highlights der Projektarbeit bildeten ein Planspiel zum Thema Wahlen und Koalitionsverhandlungen sowie ein feministisches Kunstprojekt junger Frauen*, das die Kunstwerke online ausstellte (www.feministisches-kunstprojekt.de, zugänglich bis 26.08.2022).

Besonderes Interesse zeigte Frau Dr. Weisgerber vor allem bei dem Thema Soziale Medien und welchen Einfluss diese auf die Schüler*innen haben. Die Respekt Coaches versuchen hier vor allem, die Jugendlichen im Umgang mit Sozialen Medien zu schulen, die Gefahren im Netz zu verdeutlichen und positive Vorbilder zu vermitteln.

Das Bundesprojekt ist momentan bis Ende 2023 befristet. Eine Weiterbewilligung würde vor allem durch die Schulen begrüßt werden, da die Respekt Coaches hier eine notwendige Ressource darstellen, um politische Jugendbildung in den Schulen umzusetzen und nachhaltig zu verankern. Ziel des Gesprächs war daher Dr. Anja Weisgerber dafür zu gewinnen, sich für eine Verstetigung des Projekts einzusetzen.  

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Region Unterfranken Zivilgesellschaft und Demokratie Fri, 29 Jul 2022 12:44:25 +0200
Ukraine - Hilfe vor Ort https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2022/07?tx_ttnews%5Bday%5D=27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=26196&cHash=01b43fcccef816bfc67e51249f5d4100

]]> ]]> Der Zustrom ukrainischer Kriegsflüchtlinge machte sich auch in Stadt- und Landkreis Kitzingen bemerkbar. Viele Ukrainer*innen wurden dezentral untergebracht oder von privaten Leuten aufgenommen.

Die Verantwortung lastete anfangs vor allem auf den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen, die beim ersten Ankommen der ukrainischen Menschen eine große Stütze boten. Um einen reibungslosen Ablauf vor allem der ersten bürokratischen Prozesse und Behördengänge zu ermöglichen, stellte sich der Jugendmigrationsdienst und die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer des Paritätischen Unterfranken zusammen mit der Flüchtlings- und Integrationsberatung in den einzelnen Unterkünften vor.

In Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen konnten mehrere Gruppen-Beratungen in den einzelnen Unterkünften organisiert werden. Hier ging es vor allem um die Beantwortung aufenthaltsrechtlicher Fragen, Fragen zu finanziellen Mitteln und Zuständigkeiten und Fragen zu Kindergarten- und Schulanbindungen. Die Schwierigkeit bestand hier vor allem darin, dass viele Rechte und Pflichten anfangs unklar blieben oder sich schnell änderten, da auch die Bundesregierung vor einer neuen Herausforderung stand und neue, vor allem aufenthaltsrechtliche Gesetze in Kraft traten, die bisher wenig Anwendung fanden.

Dennoch konnte die Migrationsberatung für viel Aufklärung sorgen und mit einzelnen Ukrainer*innen den konkreten Fall bearbeiten, Anträge ausfüllen und an Behörden vermitteln. So verringerte sich die Hürde, das Beratungsangebot auch in Zukunft zu nutzen und ebnete den Weg in eine langfristige Begleitung durch die Beratungsangebote des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

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Fachbereich Migration Region Unterfranken Migration und Flucht Ukraine Wed, 27 Jul 2022 11:32:17 +0200
Spendenkampagne ALDI SÜD "Gut für hier.Gut fürs Wir" https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2022/07?tx_ttnews%5Bday%5D=18&tx_ttnews%5Btt_news%5D=26160&cHash=ee22021f422882ba86895ddbc1fa4e5f

]]> v.l.: Raghad Zeitouni, Mouafak Jaafo und Salma Ul-Haque]]> Nach erfolgreicher Bewerbung bei der Spendenkampagne von ALDI SÜD "Gut für hier. Gut fürs Wir" wurde das Projekt des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes "Willkommen in Würzburg" von den Kund*innen auf den 3. Platz gewählt und hat eine Förderung von 500,00 Euro erhalten.

Wir bedanken uns bei allen, die für unser Projekt gestimmt haben. Dank dieser Förderung und weiterer Mittel von Stadt und Landkreis Würzburg können weiterhin Sprachmittler*innen kostenfrei für neuzugewanderte Menschen eingesetzt werden.

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Region Unterfranken Mon, 18 Jul 2022 12:11:08 +0200
Offener Brief an Gesundheitsminister Lauterbach https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2022/02?tx_ttnews%5Bday%5D=15&tx_ttnews%5Btt_news%5D=25371&cHash=05072f9896193d2fb316dfc24c44cb27

]]> ]]> In einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach macht das bayerische Aktionsbündnis „Dienst-Tag für Menschen“ auf den akuten Notstand im Gesundheitswesen, der Pflege und der Behindertenhilfe aufmerksam. Nur eine ehrliche Debatte und schnelles Handeln der politisch Verantwortlichen könnten einer humanitären Katastrophe in Deutschland noch entgegenwirken. Konkret fordern die 28 gemeinnützigen Einrichtungen des bayerischen Aktionsbündnisses eine grundlegende Finanzierungsreform des Gesundheits- und Pflegesystems: weg vom Leitprinzip der Wirtschaftlichkeit zurück zur Daseinsvorsorge. Das Bündnis Dienst-Tag für Menschen setzt sich seit Herbst 2020 für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den helfenden Berufen ein. Neben dem Paritätischen in Unterfranken engagieren sich auch einige Mitgliedsorganisationen aus der Region, wie die Blindeninstitutsstiftung und der ASB in dem Bündnis.

Den Inhalt des Offenen Briefes finden Sie hier: http://dienst-tag.de/offener-brief/

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Aus dem Landesverband Fachbereich Ältere Menschen Fachbereich Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Region Unterfranken Ältere Menschen Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Pflege Tue, 15 Feb 2022 10:20:00 +0100
Selbsthilfe in der Region Schweinfurt - Mehr als ein Stuhlkreis https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2021/08?tx_ttnews%5Bday%5D=20&tx_ttnews%5Btt_news%5D=24476&cHash=1d043a48846d35f38a7aa11dd78c0cf2

]]> Im Bild von links: Jürgen Montag, Sozialreferent der Stadt Schweinfurt, Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Katrin Schauer, Arbeitsbereichsleiterin Ehrenamt und Teilhabe im Landratsamt Schweinfurt, Landrat Florian Töpper, Andreas Gehring, Leiter des Zentrums am Schrotturm der Stadt Schweinfurt, Andreas Selig, Fachbereich Selbsthilfe des Paritätischen Unterfranken und Kathrin Speck, Geschäftsführerin des Paritätischen Unterfranken]]> In der gemeinschaftlichen Selbsthilfe schließen sich Menschen mit demselben Problem freiwillig zusammen. Selbsthilfe-Engagierte sind entweder selbst oder mittelbar betroffen und wollen einander beistehen und helfen. Eine neue umfangreiche Online-Broschüre gibt einen fundierten Überblick der Selbsthilfegruppen in der Region Schweinfurt. Die jetzt vorliegende Broschüre "Selbsthilfe in der Region Schweinfurt - Mehr als ein Stuhlkreis" ersetzt die über viele Jahre von der Volkshochschule Schweinfurt erstellte und zuletzt im Jahr 2013 aktualisierte Broschüre "Schweinfurter Selbsthilfegruppen aus dem Gesundheitsbereich".

In der Broschüre finden hilfesuchende Bürger*innen eine Vielzahl von regionalen Selbsthilfe-Gruppen mit den entsprechenden Kontaktmöglichkeiten, um sich bei Bedarf mit der jeweiligen Gruppe in Verbindung zu setzen. Ebenso erfahren Interssierte Wissenswertes zur Selbsthilfe in der Region und mehr darüber, was eine Selbsthilfe-Gruppe ausmacht, und wie diese beispielsweise gegründet werden kann. Des Weiteren sind regionale Beratungsstellen und Hilfsangebote sowie überregionale Unterstützungsportale verzeichnet. Die Übersicht wird erstmals nicht in gedruckter Form, sondern ausschließlich als digitale Version zum Download verfügbar sein.

Da die meisten Selbsthilfe-Gruppen regional übergreifend arbeiten, haben sich die Kooperationspartner darauf verständigt, dass in Zukunft die Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Bezirksverband Unterfranken, für die Aktualisierung und Fortführung der neuen Broschüre verantwortlich ist. Damit können sinnvolle Synergien genutzt werden. Änderungen jeglicher Art müssen dann dem Paritätischen in Unterfranken gemeldet werden, der sie in der Folgeauflage einarbeiten wird.

Stadt und Landratsamt Schweinfurt werden in Zukunft als Mitherausgeber fungieren und die Broschüre auf ihren Webseiten www.schweinfurt.de/selbsthilfe und www.landkreis-schweinfurt.de zum Download bereitstellen oder per E-Mail an interessierte Bürger*innen versenden. An der Erstellung der Online-Broschüre beteiligt waren das Zentrum am Schrotturm der Stadt Schweinfurt, die Servicestelle Ehrenamt für den Landkreis Schweinfurt (vormals Freiwilligenagentur GemeinSinn), der Paritätische in Unterfranken und die Volkshochschule Schweinfurt.

Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Schweinfurt

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Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement Region Unterfranken Selbsthilfe Fri, 20 Aug 2021 11:26:22 +0200
Wir für Menschlichkeit und Vielfalt https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2021/03?tx_ttnews%5Bday%5D=22&tx_ttnews%5Btt_news%5D=23685&cHash=6d3c8d62549be5833d8979407e9dd5e9

]]> Als Paritätischer in Unterfranken unterstützen wir gemeinsam mit über 500 sozialen Organisationen die folgende Erklärung „Wir für Menschlichkeit und Vielfalt". Unter den Mitunterzeichnern sind auch einige Mitgliedsorganisationen aus Unterfranken wie zum Beispiel die Blindeninstitutsstiftung, die Jugendhilfe Creglingen, das Familienzentrum Würzburg, FortSchritt Würzburg und der Montessori-Trägerverein Würzburg.

Als Initiativen, Einrichtungen und Verbände, die sich für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder psychischer Beeinträchtigung einsetzen, wenden wir uns gegen jegliche Form von Ausgrenzung und Diskriminierung. Wir treten ein für Menschlichkeit und Vielfalt.

Und wir sind nicht alleine: Wir stehen für Millionen Menschen in Deutschland, die das Auftreten und die Ziele von Parteien wie der Alternative für Deutschland (AfD) und anderer rechter Bewegungen entschieden ablehnen. Die AfD hat vielfach gezeigt, dass sie in ihren Reihen Menschen- und Lebensfeindlichkeit duldet. Sie fördert Nationalismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus.

Diese Entwicklung macht uns große Sorgen. Denn heute ist wieder an der Tagesordnung, was in Deutschland lange als überwunden galt: Hass und Gewalt gegen Menschen aufgrund von Behinderung, psychischer und physischer Krankheit, Religion oder Weltanschauung, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität sowie nicht zuletzt gegen Personen, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren.

Das ist nicht hinnehmbar und muss aufhören! Wir sagen NEIN zu jeglicher Ideologie der Ungleichwertigkeit von Menschen. Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass:

  • sich Hass und Gewalt nicht weiter ausbreiten können,
  • niemand das Recht auf Leben von Menschen mit Behinderungen in Frage stellen darf
  • und Menschen nicht ausgegrenzt, benachteiligt und diskriminiert werden.

Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet. Wir setzen uns ein für eine menschliche und lebenswerte Zukunft für uns alle!

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Region Unterfranken Mon, 22 Mar 2021 13:51:09 +0100
Dienst-Tag für Menschen https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2020/12?tx_ttnews%5Bday%5D=01&tx_ttnews%5Btt_news%5D=22818&cHash=1a9e660571385d1625ee1e4c1f149eb8

]]> Aktion Dienst-Tag am 01.12.2020]]> Zum 12. Mal fand am 1. Dezember 2020 in der Juliuspromenade in Würzburg die stille Kundgebung „Dienst-Tag für Menschen“ statt, diesmal auch mit prominenter Unterstützung.


Unter den Demonstrant*innen befand sich diesmal die ehemalige Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm. Sie setzte sich gemeinsam mit den Demonstrant*innen für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Behindertenhilfe, der Pflege und im Gesundheitswesen ein. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk erklärte sie: "Die Situation der Pflegekräfte wird immer prekärer. Da muss man jetzt einfach mitten unter ihnen sein".

Mit ihr haben sich an diesem „Dienst-Tag“ etwa 25 Fach- und Führungskräfte zusammengefunden um für und mit Kolleg*innen bessere Arbeitsbedingungen zu fordern. Mit Bannern, Roll-Ups, Beleuchtung und regelmäßigem Klatschen von 17 bis 17.30 Uhr wurde auf das Thema und die Forderungen aufmerksam gemacht.

Hinter dem Namen „Dienst-Tag für Menschen“ verbirgt sich ein Aktionsbündnis mehrerer Träger des Sozial- und Wohlfahrtswesens in Unterfranken, die auf die Notlage der helfenden Berufe aufmerksam machen. Gefordert wird mehr Wertschätzung der Mitarbeiter*innen in den genannten Berufsfeldern, durch verbesserte Arbeitsbedingungen.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband, Bezirksverband Unterfranken hatte den Dienst-Tag am 1. Dezember 2020 organisiert. „Wir unterstützen diese Aktion gerne, da wir nur mit guten Arbeitsbedingungen gute Mitarbeiter*innen längerfristig für die Pflege und die Arbeit mit Menschen mit Behinderung gewinnen können, sagte Geschäftsführerin Kathrin Speck.

Trotz Kälte und dick eingepackt hielten sich die Demonstrierenden wacker. Ein großes Dankeschön geht an alle Teilnehmenden und an Barbara Stamm für ihre Unterstützung!
Auch in den kommenden Wochen finden die Demonstrationen weiterhin statt. Der nächste Termin ist am 08.12.2020 um 17:00 Uhr.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage.

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Region Unterfranken Ältere Menschen Gesundheit Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Pflege Tue, 01 Dec 2020 12:22:00 +0100
Zugang zur Berufsausbildung und zu den Leistungen der Ausbildungsförderung für junge Flüchtlinge und junge Neuzugewanderte https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2020/07?tx_ttnews%5Bday%5D=20&tx_ttnews%5Btt_news%5D=22500&cHash=1536f0282637cb7448efec6b35847547

]]> Die Leistungen der Ausbildungsförderung sind ein wesentliches Instrument zur Ermöglichung sozialer und ökonomischer Teilhabe. Zugleich ist die Förderung einer Ausbildung eine wichtige Voraussetzung zur nachhaltigen Gewinnung qualifizierter Fachkräfte.

Für Drittstaatsangehörige und Unionsbürger*innen ist in den vergangenen Jahren der Zugang zu beruflichen und (hoch-)schulischen Ausbildungen in Deutschland im Bereich des Aufenthalts- und Beschäftigungsrechts deutlich erleichtert und attraktiver gestaltet worden. Mit Inkrafttreten des Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetzes zum 01.08.2019 wurde diese Entwicklung allerdings nur für bestimmte Personengruppen fortgeschrieben. So ist es zwar zu weiteren Öffnungen beim Zugang zur Ausbildungsförderung z.B. für Unionsbürger*innen gekommen, aber bei jungen Geflüchteten bestehen weiterhin je nach Aufenthaltsstatus und Förderinstrument unterschiedliche Zugänge. Und diese sind durch den eingeführten Stichtag mit der Einreise vor dem 01.08.2019 teilweise noch komplexer geworden. Fraglich bleibt auch, wie sich die unmittelbar mit der Ausbildungsförderung verbundene praktische Umsetzung der Ausbildungsduldung aufgrund der Neuregelungen zum 01.01.2020 entwickeln wird.

Die Broschüre finden Sie unter den angegebenen Link.

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Fachbereich Migration Region Unterfranken Arbeit und Beschäftigung Bildung Migration und Flucht Mon, 20 Jul 2020 12:26:06 +0200
Erste Schritte - Stadtführung für Neuzugewanderte am 21.09.2017 https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2017/09?tx_ttnews%5Bday%5D=27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=16080&cHash=617ce8b7ad1bb514ccb43c5421a05502

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Region Unterfranken Fachbereich Migration Migration und Flucht Wed, 27 Sep 2017 13:38:00 +0200
Projekt "Willkommen in Würzburg" https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2017/08?tx_ttnews%5Bday%5D=25&tx_ttnews%5Btt_news%5D=15888&cHash=321f2f8bfc6ec36895ac419df0d9d46d

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Region Unterfranken Migration und Flucht Fri, 25 Aug 2017 11:04:00 +0200
Erste Schritte - Stadtführung für Neuzugewanderte am 20.07.2017 https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2017/07?tx_ttnews%5Bday%5D=28&tx_ttnews%5Btt_news%5D=15756&cHash=4f59d382c9b4f0cb5031adc1686f4d26

]]> ]]> 21. September 2017 noch einmal stattfinden. Teilnahmegebühr ist 1,00 Euro/Person. Anmeldung über Willkommen in Würzburg!: undefinedwillkommen@paritaet-bayern.de oder telefonisch unter 0931/46062188.]]>
Region Unterfranken Migration und Flucht Fri, 28 Jul 2017 11:54:00 +0200
Sommerfest in Sommerhausen https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2017/07?tx_ttnews%5Bday%5D=27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=15758&cHash=6e98ef9f919f68296ed563f983ec9ecb

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Region Unterfranken Thu, 27 Jul 2017 10:29:00 +0200
Sprachmittler-Schulung am 11. Mai 2017 https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2017/06?tx_ttnews%5Bday%5D=06&tx_ttnews%5Btt_news%5D=15482&cHash=9cb17ead036910193de5b627b219de49

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Region Unterfranken Migration und Flucht Fachbereich Migration Tue, 06 Jun 2017 12:01:00 +0200
Inklusion statt Ausgrenzung: CODA-Familientag ein Volltreffer https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2017/05?tx_ttnews%5Bday%5D=31&tx_ttnews%5Btt_news%5D=15297&cHash=013792cfda9c4945e495c068d4fc762d

]]> Vortrag Anke Klingenmann]]>
  • Dr.-Karl-Kroiß-Schule (Mobile Hilfen, Frühförderung)
  • Paritätischer Wohlfahrtsverband (Sozialdienst)
  • Evangelische und Katholische Gehörlosenseelsorge
  • Evangelische Gehörlosenjugend
  • CODA-DACH
  • Herbert Dössinger (Stiftung) begrüßte die ca. 120 Gäste und Referenten. Er bedankte sich bei allen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Besonderen Dank übermittelte er an die Lotterie "GlücksSpirale" für deren großzügige finanzielle Unterstützung. Am Vormittag hielt Anke Klingenmann einen Vortrag. Frau Klingenmann ist selbst gehörlos und hat hörende Kinder. Sie arbeitet als Sozialpädagogin beim "Kinderschutz e.V." in München. Sie ist bekannt als Moderatorin bei "Sehen statt Hören". Ihr Vortrag hatte das Thema: "Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern". Lebhaft informierte sie über die Entwicklung eines Kindes und über unterschiedliche Erziehungsziele. Gehörlose Eltern mit hörenden Kindern haben es oft schwer. Frau Klingenmann sagte es ist wichtig:
    • Erziehungsziele mit dem Ehepartner absprechen
    • Beide Sprachen benutzen - DGS und Lautsprache
    • Den Kindern viel über Gehörlosenkultur erzählen
    • Mutig auf die hörende Welt zugehen z.B. hörende Schulkameraden einladen, auf Elternabende und Schulfeiern gehen
    Frau Klingenmann hielt ihren Vortrag in DGS. Zwei Dolmetscher übersetzten in Lautsprache. Verba Voice übersetzte in Schriftsprache. So konnten alle verstehen. Am Nachmittag gab es für die Kinder und die Erwachsenen Workshops. Die Erwachsenen konnten wählen:
    • Erziehungskompetenzen stärken (Anke Klingenmann)
    • Grenzen setzen (Sozialdienst für Hörgeschädigte, Ehe-, Familien- und Lebensberatung)
    • Pubertät (evang. Gehörlosenseelsorge)
    • Hilfen für Coda (Mobile Hilfen der Dr.-Karl-Kroiß-Schule, Angebote der EGG und EFL aus Nürnberg)
    Für die Jugendlichen fand ein Workshop zum Thema "Identität CODA" statt. Diese Gruppe leiteten zwei Vertreter von CODA-DACH. Die Schüler wurden von der Evangelischen Gehörlosenjugend betreut. Bei dem schönen Wetter spielten sie auf dem Sportplatz und machten eine "Schatzsuche". Die Kindergartenkinder spielten in der Schulvorbereitenden Einrichtung der Dr.-Karl-Kroiß-Schule. Betreut wurden sie von Mitarbeiterinnen der Frühförderung. Zwischendurch gab es immer Zeit für einen Kaffee und Gespräche. Um 16:00 Uhr war der CODA-Familien-Tag zu Ende. Erwachsene und Kinder waren sehr zufrieden. Viele sagten, dass es solche Veranstaltungen öfter geben sollte.]]>
    Region Unterfranken Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen Inklusion Wed, 31 May 2017 08:15:00 +0200
    Der Paritätische beim Firmenlauf 2017 https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2017/05?tx_ttnews%5Bday%5D=26&tx_ttnews%5Btt_news%5D=15298&cHash=fb1145952e4653d0f4f24ef2a094992a

    ]]> Die Paritätischen Läuferinnen und Läufer]]>
    Region Unterfranken Fri, 26 May 2017 09:15:00 +0200
    Fachtag "Alle gehören dazu - Kulturelle Vielfalt auf dem Arbeitsmarkt gestalten" https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2017/03?tx_ttnews%5Bday%5D=08&tx_ttnews%5Btt_news%5D=15299&cHash=918e59f292697265af3745cb261e7085

    ]]> ]]> undefinedReferat "Weltoffen, vielfältig, erfolgreich - Diversity Management als Chance für Betriebe". Zum Bereich Integration von geflüchteten Menschen in den bayerischen Arbeits- und Ausbildungsmarkt war Ralf Streller, Koordinator Integration Menschen mit Fluchtgeschichte bei der Agentur für Arbeit Würzburg, zu Gast. Der Schwerpunkt seines undefinedReferates lag auf dem Thema "Fördermöglichkeiten und rechtliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche betriebliche Integration von Menschen mit Fluchtgeschichte". Am Nachmittag bestand dann Gelegenheit, sich in drei Workshops zu den Themenfeldern Chancen eröffnen - Ehrenamtliche Begleitung bei der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten, Wege in den Arbeitsmarkt erleichtern - Ausbildung und Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten und Vielfalt in Unternehmen gestalten - Erfahrungsaustausch zur Integration von Migrantinnen und Migranten im Betrieb auszutauschen. In allen drei Workshops wurde intensiv diskutiert, aktuelle Hindernisse aufgezeigt und gemeinsam neue Ideen entwickelt, wie die Integration von Geflüchteten und von Menschen mit Migrationshintergrund in Betrieben gelingen kann. undefinedDokumentation der Workshops In einem Podiumsgespräch wurden abschließend die Ergebnisse noch einmal kurz zusammengefasst und Handlungsbedarfe für die Zukunft aufgezeigt. Zusammenfassend wurde deutlich, dass der Erwerb guter Sprachkenntnisse, passgenaue Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote, Begleitung bei der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt durch hauptamtliche Beratung und ehrenamtliche Unterstützung, aber auch verlässliche Ansprechpartner bei der Einarbeitung im Betrieb wichtige Faktoren für eine gelingende Integration in Arbeit sind. Klar herausgestellt wurde von den Gesprächsteilnehmern aber vor allem, dass es dringend erforderlich ist, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die Sicherheit für Betroffene und Arbeitgeber herstellen, und bürokratische Hürden, die die Integration erschweren, abzubauen. Podiumsgespräch mit Andreas Merx, Harald Haas, Jobcenter Würzburg, Kathrin Speck, Max-Martin Deinhard, IHK Würzburg, Andreas Selig, Paritätischer in Bayern, Zaher Atch, Flüchtling aus Syrien, Yuliya Jabbari, Agaby und Migranet]]>
    Region Unterfranken Migration und Flucht Arbeit und Beschäftigung Fachbereich Migration Wed, 08 Mar 2017 08:30:00 +0100
    Bezirksausschuss des Paritätischen in Unterfranken https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2016/12?tx_ttnews%5Bday%5D=02&tx_ttnews%5Btt_news%5D=15300&cHash=4cec3e5cfc5f40cc3952d3980b749c38

    ]]> Der neu gewählte Bezirksausschuss, Herbert Dössinger fehlt.]]>
    Region Unterfranken Fri, 02 Dec 2016 11:55:00 +0100
    Fort- und Ausbildung "Integrationslotsen" https://unterfranken.paritaet-bayern.de//aktuelles/fachinformationen/fachinformation/archive/2016/10?tx_ttnews%5Bday%5D=07&tx_ttnews%5Btt_news%5D=15301&cHash=566d4e610ea31c3b2d33cdc8c27ee01b

    ]]> undefinedFlyer entnehmen.]]>
    Region Unterfranken Migration und Flucht Bürgerschaftliches Engagement Fri, 07 Oct 2016 10:50:00 +0200