Fachinformation
04.08.2022 Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse, Fachbereich Migration, Arbeit und Beschäftigung, Migration und Flucht

Neues ESF-PLUS-Förderprogramm "Rat geben-Ja zur Ausbildung!"- Interessensbekundungsverfahren gestartet

Bei dem Programm handelt es sich um ein Modellprogramm, eins von 13 ESF-Bundesprogrammen, die das BMAS von 2023-2027 durchführen wird.

Hintergrund des Förderprogramms ist die Erkenntnis, dass 26 % der jungen Menschen ohne Berufsabschluss eingewanderte junge Menschen bzw. junge Nachkommen von Eingewanderten sind. Das Förderprogramm richtet sich an Bezugspersonen (Eltern, Nachbarn, Lehrende, Sozialarbeitende etc.) dieser jungen Menschen mit eigener Einwanderungsgeschichte oder aus Familien mit Einwanderungsgeschichte.

Ziel ist es durch Schulungsangebote die Bezugspersonen in ihrer Rolle als Begleiter*innen der jungen Menschen zu stärken. (Kenntnisse über regionale Möglichkeiten vermitteln, sensibilisieren für die Berufswahl, Verständnis für die Situation Jugendlicher vermitteln.)

Insgesamt stehen für dieses Modellprogramm 14,7 Millionen Euro für die gesamte Laufzeit und beide Förderansätze zur Verfügung.

  1. Es wird einen Programmteil „Bezugspersonen stärken“ geben, durch den modellhaft in allen 16 Bundesländern erfolgreiche Wege zur Schulung und Stärkung der Bezugspersonen gefördert werden können. 
  2. Der zweite Programmteil widmet sich der Vernetzung der durchführenden Träger, organisiert den Erfahrungsaustausch, entwickelt Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit.

Das Interessensbekundungsverfahren läuft bis 21.09.2022.

Weitere Informationen unter

https://www.esf.de/portal/SharedDocs/Meldungen/DE/2022/2022_07_08_aufruf_bmas_ratgeben.html

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Fachbereich Finanzierung: Fördermittel / Zuschüsse, Fachbereich Migration, Arbeit und Beschäftigung, Migration und Flucht

Verantwortlich:
Renate Kretschmer, Referentin Finanzierung: Fördermittel/Zuschüsse